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Matthew 6

Thema: Versprechen

2025-11-1

Dieser Monat erkunden wir Matthäus 6, mit Fokus auf die Lehren Jesu über Gebet, Schätze im Himmel und Gottes Versprechen, für unsere Bedürfnisse zu sorgen.

1 Nehmt euch in Acht! Wenn ihr Gutes tut, dann tut es nicht öffentlich, nur damit ihr bewundert werdet. In diesem Fall dürft ihr nicht erwarten, von eurem Vater im Himmel belohnt zu werden. 2 Wenn ihr einem Bedürftigen etwas gebt, posaunt es nicht hinaus, wie es die Heuchler in den Synagogen und auf den Straßen tun, um von den Leuten gelobt zu werden. Ich versichere euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. 3 Wenn du einem Bedürftigen etwas gibst, lass es deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut. 4 Deine Gabe soll im Verborgenen geschehen. Und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird dich dafür belohnen. 5 Wenn ihr betet, dann tut es nicht wie die Heuchler. Sie stellen sich gern in den Synagogen oder an den Straßenecken hin und beten so, dass alle es sehen können. Ich versichere euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. 6 Wenn du betest, geh an einen Ort, wo du allein bist, schließ die Tür hinter dir und bete in der Stille zu deinem Vater. Dann wird dich dein Vater, der alle Geheimnisse kennt, belohnen. 7 Wenn ihr betet, plappert nicht einfach drauflos wie die Menschen, die Gott nicht kennen. Sie meinen, dass ihr Gott sie erhört, wenn sie viele Worte machen. 8 Macht es nicht wie sie! Euer Vater weiß, was ihr braucht, noch bevor ihr ihn darum gebeten habt. 9 Betet so: Unser Vater im Himmel, dein Name werde geheiligt. 10 Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden. 11 Gib uns heute, was wir zum Leben brauchen, 12 und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir denen vergeben haben, die an uns schuldig geworden sind. 13 Lass uns nicht in Versuchung geraten, sondern rette uns vor dem Bösen. 14 Denn wenn ihr den Menschen vergebt, was sie euch angetan haben, dann wird euch euer Vater im Himmel auch vergeben. 15 Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, wird euch euer Vater eure Schuld auch nicht vergeben. 16 Wenn ihr fastet, dann schaut nicht so drein wie die Heuchler! Sie setzen eine Leidensmiene auf, damit alle merken, dass sie fasten. Ich versichere euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. 17 Wenn du fastest, dann pflege dein Haar und wasche dein Gesicht, 18 damit die Leute nicht merken, dass du fastest. Nur dein Vater, der alles Verborgene kennt, soll es sehen. Und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird dich dafür belohnen. 19 Sammelt keine Reichtümer hier auf der Erde an, wo Motten und Rost sie zerfressen und Diebe einbrechen und sie stehlen. 20 Sammelt euch vielmehr Reichtümer im Himmel, wo weder Motten noch Rost sie zerfressen und auch keine Diebe einbrechen und sie stehlen. 21 Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz. 22 Das Auge gibt dem Körper Licht. Wenn dein Auge klar sieht, ist dein ganzer Körper vom Licht erfüllt. 23 Wenn dein Auge aber getrübt ist, wird dein ganzer Körper im Dunkeln sein. Wenn nun das Licht in dir schon dunkel ist, wie dunkel muss dann erst die Dunkelheit sein! 24 Niemand kann zwei Herren dienen. Er wird entweder den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird zu dem einen halten und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und zugleich dem Geld. 25 Deshalb sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, ob ihr etwas zu essen oder zu trinken habt, noch um euren Leib, ob ihr etwas anzuziehen habt. Ist denn das Leben nicht mehr als die Nahrung und der Leib nicht mehr als die Kleidung? 26 Schaut die Vögel am Himmel an: Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln keine Vorräte in Scheunen – und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr wert als sie? 27 Wer von euch kann durch sein Sorgen sein Leben auch nur um eine einzige Stunde verlängern? 28 Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Lernt von den Lilien auf dem Feld, schaut, wie sie wachsen: Sie arbeiten nicht und weben nicht. 29 Doch ich sage euch: Selbst Salomo war in all seiner Pracht nicht so herrlich gekleidet wie eine von ihnen. 30 Wenn Gott sogar das Gras auf dem Feld, das heute steht und morgen ins Feuer geworfen wird, so wunderbar kleidet, wie viel mehr wird er sich dann um euch kümmern, ihr Kleingläubigen? 31 Macht euch also keine Sorgen und fragt nicht: Was sollen wir essen? Was sollen wir trinken? Was sollen wir anziehen? 32 Um all das geht es den Menschen, die Gott nicht kennen. Euer himmlischer Vater weiß doch, dass ihr das alles braucht. 33 Setzt euch zuerst für Gottes Reich ein und dafür, dass sein Wille geschieht, dann wird er euch mit all dem anderen versorgen. 34 Sorgt euch also nicht um morgen – der Tag morgen wird für sich selbst sorgen. Es ist genug, wenn jeder Tag seine eigene Last hat.



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